ZwiebelFliege

Junge Pflanzen welken rasch, lassen sich leicht aus Boden ziehen. Laub wird gelblich und stirbt ab, Grund der Pflanze faul. Im Inneren der Zwiebel kleine Maden.

Neben Kräutern wie z.B. Wiesenkerbel zählen vor allem Lauch, Zwiebel, Knoblauch und Schalotten zu den Wirtspflanzen.

 

Flugzeit Mitte April und Mai zur Blüte des Löwenzahns. Reifungsfraß an Löwenzahn oder Wiesenkerbel, bzw. anderen Kräutern. Eiablage an junge Zwiebel- oder Lauchpflanzen bzw. in die Nähe in Boden. Maden fressen sich in die Zwiebel ein oder am Grund der Pflanzen, gehen danach auf andere Pflanzen über. 3 Wochen Fraß, danach Verpuppung im Boden (6mm lange Tönnchenpuppen)

 

2. Generation: Maden fressen sich im Juli-August aus dem Boden in die Zwiebeln ein. Teilweise auch 3. Generation möglich. Schaden durch 2. und 3. Generation eher gering, da die Pflanzen schon recht groß. Überwinterung als Puppe im Boden.

 

Gegenmaßnahmen:

  • Viele Eier der ersten Generation sterben durch Trockenheit ab.
  • Kulturschutznetz hilft zusätzlich auch gegen Lauchmotte.
  • Fruchtwechsel einhalten
  • Keinen frischen tierischen Mist oder Jauchen verwenden
  • Späte Aussaat bzw. setzen der Jungpflanzen
  • Karotten als Mischkultur
  • Steckzwiebeln mit Gesteinsmehl bestäuben
  • Während Flugzeit: Pflanzen 2x/Woche mit stark riechenden Kräutertees überspritzen
  • Pflanzen während Flugzeit mit Kulturschutznetz bedecken
  • Befallene Pflanzen entfernen und entsorgen (nicht auf den Kompost)
  • Kein Bio-Pflanzenschutzmittel zugelassen

Über den aktuellen Stand der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln informiert das oberösterreichische Gartentelefon +43 (0)732/ 7720 1 7720 , der Handel oder das österreichische Pflanzenschutzmittelregister.